The Fourteenhundred

Ist weder eine Gruppe übernatürlich begabter Menschen, noch eine Schar antiker Krieger, sondern die Zahl der bislang beim "Schreiben Sie einen Magischen Bestseller"-Wettbewerb eingegangenen Einsendungen. Wie es der Zufall will, war ich gestern mit meinen Agentinnen in München, um mit den Lektoren von Heyne über anstehende Projekte zu reden, und durfte die Manuskriptstapel in den Büros bestaunen. Das ist eine ganze Menge Papier.

Die Einsendungen sind wohl soweit begutachtet und die infrage kommenden Werke werden an die Jury weitergereicht. Interessanter für die Aspiranten ist aber vielleicht die Aussage meiner Lektorin und ihres Kollegen, dass es einen guten Anteil sehr interessanter Manuskripte gab, und dass mancher Autor und manche Autorin sozusagen ihre Visitenkarte im Verlag gelassen haben, selbst falls es im Wettbewerb nicht klappen sollte.

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Kommentare

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  1. Andrea schreibt:

    Das beantwortet nun auch die Frage, wie die Jury es überhaupt schaffen kann, sich durch diese Manuskriptberge zu lesen.

  2. Christoph schreibt:

    Das genaue Prozedere kenne ich nicht. Klaus N. Frick hat als Juror mehr Einblick:

    http://enpunkt.blogspot.com/2009/02/papierberge-und-magische-bestseller.html#links

  3. Andrea schreibt:

    Ah... danke für den Link :-)

  4. Alex schreibt:

    Ich hatte erst
    "war ich gestern mit meinen Assistentinnen in München,..." gelesen :-)

  5. Christoph schreibt:

    Na ja, es war nur ein kurzer Besuch, also war ich mit der kleinen Entourage unterwegs: nur Chauffeure, Assistentinnen und der Masseur. Mein Koch, der Personal Trainer, der Zeremonienmeister und der Hofnarr mussten in den Limousinen warten.

  6. Juliane schreibt:

    Oha, na da bin ich ja mal gespannt... ich muss zugeben, dass ich als jurymitglied nicht unbedingt so viele Manuskripte in so kurzer Zeit lesen könnte... slebst wenn es jetzt "nur" noch 400 sind...

  7. Carsten schreibt:

    Eine unglaubliche Zahl.
    Da dürfte den Jurymitgliedern ordentlich der Kopf schwirren vor lauter lesen. Besonders, wenn mehr interessante Manuskripte dabei sind, als man wohl erwartet hat.
    Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.
    ;-)

  8. Christoph schreibt:

    Wie gesagt, die genauen Abläufe habe ich nicht erfragt. Ob jetzt 5, 50 oder 500 Manuskripte weiter wandern, ob jeder Juror alle bekommt, oder sie aufgeteilt werden ... keine Ahnung. Aber alle Manuskripte wurden im SF&Fantasy-Lektorat gesichtet, also wurden sie genau von den richtigen Leuten gelesen.

    Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück. Und das Finale in Leipzig lasse ich mir natürlich nicht entgehen.

  9. Tom schreibt:

    Kurze Frage, wo du schon davon redest:
    Weißt DU zufällig, wann das Finale in Leipzig genau IST? Also an welchem Tag? Bislang habe ich nämlich nirgendwo Informationen dazu finden können, würde aber meinen Besuch in Leipzig schon gern so legen, dass ich mir das auch ansehen kann. Und irgendwann muss ich ja auch mal eine Unterkunft buchen. Auf der Messeseite ist jedenfalls nichts zu finden, ebensowenig wie bei Heyne.

  10. Christoph schreibt:

    Die Veranstaltung ist am Freitag ab 14:30 im Rahmen der Fantasy Leseinsel. Zu finden ganz normal auf den Seiten von Leipzig liest:

    http://www.leipzig-liest.de

    (Da sollte der direkte Link stehen, aber der ist so lang, dass er die Formatierung der Kommentare sprengt. Einfach bei leipzig-liest.de nach Heyne und/oder Fantasy suchen.)

  11. Stephan schreibt:

    Cool, dann bin ich ja quasi die Vorgruppe dafür :-)

  12. Tom schreibt:

    Ah. Herzlichen Dank. Freitag, der 13. g
    Das hatte ich gesucht und bisher tatsächlich immer übersehen. Sehr hilfreich, da ich bisher von Samstag ausgegangen war (so rein der Logik nach). Gut zu wissen, damit kann man planen.

    Schönen Sonntag noch!

  13. Karin schreibt:

    Hallo Christoph,
    wie erfahren denn diejenigen, die zwar nicht Endrundenteilnehmer geworden sind, aber anscheinend dennoch mit ihrem Manuskript Interesse geweckt haben ,"...und dass mancher Autor und manche Autorin sozusagen ihre Visitenkarte im Verlag gelassen haben, selbst falls es im Wettbewerb nicht klappen sollte." von ihrem Glück?
    Wäre doch schade, wenn man aus lauter Enttäuschung aufgibt, obwohl mann vielleicht unter den Top 50 war.
    Ich frage mich auch, ob der Heyne Verlag die Manuskripte, die es nicht unter die Top 5 geschafft haben aber dennoch Potential besitzen einfach so liegen lässt?
    Wäre ökonomisch inkonsequent, oder nicht?

  14. Christoph schreibt:

    Ich gehe davon aus, dass Heyne in der Lage ist, Kontakt aufzunehmen, falls das Lektorat dies wünscht.

    Und als Autor gibt Aufgeben nach einer Absage nicht. Schon gar nicht bei einem Wettbewerb, bei dem es per definitionem nur eine/n Gewinner/in geben kann. Absagen gehören zum Job.

  15. Tom schreibt:

    Dazu gibt es heute eine ganz einfache Antwort direkt von Heyne selbst:
    Viele von Euch fragen auch, was mit den Texten passiert, die zwar nicht in die Endauswahl gekommen, aber trotzdem gut und beachtenswert sind. Wir haben eine Auswahl von Einsendungen getroffen, die uns besonders am Herzen liegen und mit denen wir gern weiterarbeiten möchten. Die betreffenden Autorinnen und Autoren kontaktieren wir ebenfalls in der Zeit nach der Buchmesse, also bitte nicht nachfragen: Don’t call – we call you.

    Quelle: http://www.heyne-magische-bestseller.de/blog/index.php

    Das sollte diese Frage beantworten, oder? ;-)

  16. jan schreibt:

    Und, wurde schon jemand von Heyne angerufen?

  17. Tom schreibt:

    Ich habe noch von keinem gehört. Allerdings habe ich auch noch von keinem gehört, der eine Rücksendung bekommen hat. Wird also wohl noch ein, zwei Tage dauern.

  18. Christoph schreibt:

    Keine Ahnung. Aber das Lektorat bei Heyne informiert mich auch eher nicht über Anrufe, die sie tätigen. Sollte ich was erfahren, schreibe ich es hier, aber da sollte man nicht allzu viel Hoffnung haben: hauptsächlich schreibe ich für den Verlag Bücher, alles andere ist Bonus.

    Meine Vermutung ist, dass es noch dauert. Erstens ist viel Arbeit aufgelaufen, während die ganzen Manuskripte gesichtet wurden. Zweitens besteht kaum Eile, denn der Verlag hat ja bereits mindestens ein Buch von den fünf Finalisten. Und viele Debutanten kann selbst ein großer Verlag wie Heyne nicht auf einmal machen. Verlagsmühlen mahlen ohnehin notorisch langsam.

  19. Jenny schreibt:

    ja es dauert wirklich lange und es erfordert wirklich viel Geduld auf eine Antwort zu warten.
    Ich habe bis jetzt auch noch keine Antwort erhalten, aber hatte mich dazu entschlossen einen Argentur anzuschreiben.
    Man muss ja nicht immer vom günstigsten Fall ausgehen ;-)

  20. Tom schreibt:

    Na, zumindest sind die ersten Rücksendungen inzwischen (samt Buchgeschenk) bei den ersten Teilnehmern eingegangen. Dem Tempo und der Willkürlichkeit der Rücksendungen nach (und der zumindest der bisherigen Nicht-Erkennbarkeit eines Systems) sieht es wohl so aus, als würden tatsächlich alle Manuskripte nochmals ausführlich gesichtet. Von dem mir persönlich bekannten runden Dutzend Teilnehmer haben bislang gerade mal 2 eine Rücksendung erhalten.
    Es ist also in Arbeit, kann aber durchaus noch dauern. Immerhin ein positiveres Zeichen als es 1.200 Standardabsagen innerhalb der ersten 3 Wochen nach dem Wettbewerb gewesen wären, oder?

  21. Christoph schreibt:

    Huch, hier ist ja immer noch was los.

    Meine Agentin war vor kurzem in München unter anderem bei Heyne SF&F. Laut ihrem Bericht werden die Manuskripte täglich abgearbeitet, aber neben der eigentlichen Arbeit. Es kann also noch dauern, bis sie tatsächlich alle eingetütet und versandt sind. Die Reihenfolge der Rücksendungen dürfte willkürlich sein (es sind wirklich große Stapel). Und gelesen wird da wohl nichts mehr; immerhin wurden alle Manuskripte bereits begutachtet.

    Als Dankeschön für die Teilnahme und Trost für die Wartezeit bekommt jeder ein Buch mit der Rücksendung.

  22. Jenny schreibt:

    bin aber mal gespannt wie lange das dauert um alle manuskripte zurück zu schicken.
    lasse euch aber wissen, wenn meine post kommt

  23. Jenny schreibt:

    Hallo,
    heute habe ich ein Päckchen von Heyne erhalten...
    mitsamt Standardabsagebrief und einem schönen dicken Buch. (Wahrscheinlich als Beispiel dafür, wie ein richtiges Buch aufgebaut sein sollte lol)
    Trotzdem war es die Erfahrung wert und ich werde versuchen das Buch noch einmal zu überarbeiten und dann noch ein weiteres mal mein Glück zu versuchen...

  24. Christoph schreibt:

    Ich denke, das Buch ist eher als Dankeschön für die Teilnahme gedacht. Weder Lektoren noch Verlage haben wirklich Interesse oder gar Zeit, irgendwelche subtilen Kommentare per Rücksendung abzugeben.

    Durchhaltevermögen ist etwas, das man als Autor/in braucht. Das ändert sich auch nach den ersten Veröffentlichungen nicht ... ;-)

  25. Jenny schreibt:

    Eigentlich war das ja auch ein wenig sarkastisch gemeint lol
    Ich habe mich sehr über das Buch gefreut und habe auch schon angefangen es zu lesen.

  26. jan schreibt:

    Hallo,
    ich habe mein Manuskript noch nicht zurück,
    was für ein Buch hastn bekommen Jenny?


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