Fantastische Kreaturen - Die Gewinner

Hinter dem Link verbergen sich vier Kreaturen, die so grauslich furchteinflößend sind, dass man sie hinter einem Link verbergen muss:
Der Meckedinkdonk von Sophie

Der Meckedinkdonk ist ein sehr kleines Wesen und daher mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Am liebsten hält er sich in den Kehlköpfen von Kindern und pubertierenden Jugendlichen auf, oft findet man ihn jedoch auch auf den Stimmbändern von Senioren, Managern, Eltern, Autofahrern, etc. Meckedinkdonks haben nämlich nur ein einziges Talent und das ist es, Menschen dazu zu bringen, völlig auszurasten und anderen Zeitgenossen Beleidigungen an den Kopf zu werfen und grundlos zu meckern (daher der erste Teil des Namens). Dabei ist es für den Meckedinkdonk wichtig, dass die betreffende Person besonders laut und beleidigend wird, da er sich von der dabei freigesetzten Energie ernährt. Ist ein Meckedinkdonk besonders hungrig, bringt er die Menschen sogar dazu handgreiflich zu werden und sich mit anderen zu prügeln. Auf den Geräuschen, die aus einer solchen Fressorgie für den Meckedinkdonk entstehen, basiert der zweite Teil des Namens. Äußerlich ist der Meckedinkdonk sehr unscheinbar, die Ähnlichkeit mit einer verfaulten Erdbeere ist geradezu frappierend.

Der Blutigel (Hirudo Erinaceus/) von Nadine

/Waren seine Vorfahren noch einfache Egel und Igel, die unabhängig voneinander in Sümpfen oder Wäldern lebten, gerieten diese zwei Arten während einer Phase magischer Turbulenzen durcheinander. Ihr Nachkomme lebt bevorzugt in Mooren und Sümpfen mit den Vorsilben "Nebel-", "Dunkel-", "Schatten-" oder auch einmal "Schwarz-". Nachsilben wie "des Grauens" oder "des Verderbens" sind gelegentlich anzutreffen. Diese Gattung des stachelhäutigen Blutsaugers wird nicht selten verlacht, bis sie einem als pulsierende Kugel am Bein hängt und man sich persönlich davon überzeugen kann, wie schlecht sie dort abzureißen ist. Nicht, dass ein einziger Blutigel einem erwachsenen Mann oder einem Pferd gefährlich werden könnte, aber zumeist jagen sie in Rotten und ihr Speichel enthält allerlei miasmatische Ausdünstungen. Wir sehen: Diese Brut muss direkt aus Dämonenmäulern beschworen worden sein und ich rate jedem, der einen besagten Sumpf oder ein Moor betreten möchte dazu, sich mit einem Kettenpanzer an den Beinen auszurüsten.

Faulpelz-Elb von Justus

Diese Kreaturen sind mit den uns bekannten Elben verwandt. Jedoch schämen sich die anmutigen und edlen Wesen für ihre faulen Brüder. Die Existenz dieser unbekannten Rasse beweist, dass nicht alle Elben so scheinbar perfekt sind. Die Faulpelz-Elben unterscheiden sich schon in ihrem Aussehen grundlegend von ihren Verwandten. Sie sind nicht schlank und hoch gewachsen, sondern recht kleine und vor allem unglablich fette Wesen.Wie die Elben halten sie sich bevorzugt im Freien, besonders gerne in Wäldern auf. Dies liegt unter anderem daran, dass sie dort ungestört sind. Die Faulpelz-Elben sind nämlich viel zu bequem sich mit anderen Wesen zu beschäftigen. Die Falupelz-Elben tun, außer faul in der Sonne liegen und essen, eh nicht viel. Die meiste Zeit verschlafen sie (durschnittlich 18 stunden am tag!). Sie erheben sich nur wenn sie sich mal erleichtern müssen. Sie sind selbst zu faul dafür für ihr Essen selbst zu sorgen. Doch sie haben Glück, dass ihre Verwandten, die Elben, ein so großes Herz haben und ihren (in ihren Augen) bemitleidenswerten Vettern etwas zu essen bringen (und die Faulpelz-Elben essen sehr viel am tag ! )
Die Faulpelz-Elben das wohl sesshafteste Volk überhaupt. Am Anfang ihres Lebens (wenn sie noch etwas fiter sind) suchen sie sich ein schönes Plätzchen (bevorzugterweise eine sonnenbeschienene Lichtung) bauen sich einen primitiven Unterschlupf (alles andere würde zu viel Arbeit benötigen) und bleiben für den Rest ihres Lebens meist an diesem Ort. Zur Kommunikation (die bei dieser Rasse ziemlich unterentwickelt ist) benutzen sie ein von den Elben erschaffenes System, mit dem sie bequem miteinander kommunizieren können, ohne sich treffen (also bewegen) zu müssen. Doch dieses System benutzen sie nicht sehr oft, denn nach Meinung der Faulpelz-Elben ist selbst reden eine unnütze Beschäftigung. Einmal im Jahr treffen sich die Faulpelz-Elben zur Paarung, denn selbst diese Rasse hat einen Selbsterhaltungstrieb. Nach einer Woche kehren die Faulpelz-Elben jedoch wieder zu ihren Unterschlüpfen zurück. Dei Faulpelz-Elben sind keinesweges Krieger, denn zum Kämpfen sind sie zu faul, doch man sollte sie keinesfalls reizen, denn Faulpelz-Elben haben große Kraft und können durchaus gefährlich sein. Wenn man einen solchen sieht sollte man ihn also am besten in ruhe lassen (doch die Faulpelz-Elben sind wie gesagt äußerst selten).

Alles in allem kann man also sagen, dass die Faulpelz-Elben ziemlich genau das Gegenteil der edlen Elben sind; sie sind unglaublich faul, fett, ungebildet und ganz und gar nicht anmutig und edel.

Und zu guter Letzt der Jurypreis für Kim:

Der Grüne Gargoille

zählt zu den Dämonen und ist etwa zwischen 80 und 120 Zentimetern groß. Sein Körper besteht zur Hälfte aus alten Stein- und Mauerresten, die er an alten, leer stehenden Kapellen, Kirchen und Friedhöfen sammelt. Zwischen den Steinschichten setzt er nach und nach Moos an und sein unregelmäßig gewachsenes Skelett schränkt ihn in seinen Bewegungen immer mehr ein, je älter er wird, da es zwar mit der Zeit langsamer wächst, aber niemals aufhört.

Das Skelett eines Grünen Gargoilles -vor dem voranschreitenden Wachstum- lässt sich mit dem eines Affen vergleichen. Seine Arme sind lang und schmal, seine Beine dagegen im Verhältnis kürzer als beim Menschen, der Schädel ist zu einer Schnauze ausgeformt, in der sich einige dicke Zähne befinden, mit denen er mahlende Bewegungen ausführt, wenn er Käfer oder Baumrinde frisst. Sein Futter spürt er mit dem außergewöhnlichen Geruchssinn auf, der noch dreimal stärker ist, als bei einem Hund und der der Grund für die großen, knubbeligen Nasenflügel ist. Über dem stetig wachsenden und sich verändernden Skelett spannt sich eine raue, lederne Haut. Anders als bei gewöhnlichen Wasserspeiern ist sie nicht grau, sondern dunkelgrün. Das besondere Erscheinungsbild wird durch das Moos, welches besonders an den langen, großen und spitzen Ohren und auf den knöchernen Schultern wächst, noch verstärkt, weshalb ein Grüner Gargoille leicht von den normalen Wasserspeiern zu unterscheiden ist, falls man das Glück hat, einen zu sehen.

Grüne Gargoille besitzen die Fähigkeit, sich für kurze Zeit so gut ihrer Umgebung anzupassen und zu tarnen, dass kein Mensch in der Lage ist, sie zu bemerken. Manchmal nutzen sie diese, um einem Ahnungslosen einen Streich zu spielen, aber viel häufiger, um sich zu verstecken. Je seltener sie diese Fähigkeit nutzen, um so stärker bildet sie sich bis zum Ende ihres aktiven Lebens aus, was sehr wichtig ist, damit sie sich auch später noch schützen können.

Ihr Leben verbringen Grüne Gargoille damit, die Steinreste, die sie benötigen, um ihren Körper vor den Witterungsverhältnissen zu schützen, zu sammeln und gelegentlich Verwandte an Brunnen und Kirchensimsen zu besuchen, die schon nicht mehr in der Lage sind, sich zu bewegen. Trotzdem sind sie Einzelgänger und leben ständig allein und unabhängig von einem Revier oder einem Partner. Dann stibitzen sie auch hin und wieder Münzen, die in die Brunnen geworfen wurden und erfahren bei dieser Gelegenheit, dass Wasser ihrem Schutzpanzer aus Steinen und Moos schaden, aber auch nützen kann. Das Wasser wäscht kleine Steinchen aus der Panzerung und es ist aber gleichzeitig gut für die Pflanzen die darauf wachsen.

Wenn ein Grüner Gargoille etwa 300 Jahre alt ist, beginnt er damit, sich einen Platz zu suchen, an dem er für immer bleiben wird. Das kann ein Sims an einer Kirche sein oder eine bewachsene Mauer an einem Friedhof. Denn irgendwann in diesem hohen Alter wird der Grüne Gargoille sich überhaupt nicht mehr bewegen können, weil sein Skelett zu sehr gewachsen ist und jede Bewegung einschränkt. Wenn es soweit ist, verharrt er an diesem Ort und wächst wahrscheinlich mit Efeu und Moos zu.

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Kommentare

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  1. Sophie schreibt:

    Ich wollte nur vermelden, dass das Buch bei mir angekommen ist, und mich nochmal ganz herzlich bedanken. Es hat mir heute sozusagen den Tag gerettet. :-)
    Grüße,
    Sophie

  2. Feenfeuer schreibt:

    Hui, da sind ja wirklich tolle Kreaturen zusammen gekommen :-)
    Am besten hat mir Der Grüne Gargoille gefallen ;-)

  3. Susanne schreibt:

    Hut ab - das sind alles wahrhaft förchterliche Kreaturen!

    Aber Kims Grüner Gargoille ist genial - Ich verneige mich vor diesem Entwurf. (Kim, wer auch immer du bist: Schenk dieser Kreatur eine Geschiche!)

  4. Vitali schreibt:

    ICh bin zwar neu hier auf der Homepage aber ein großer fantasy fan und ich finde die bücher von christoph hardebusch genial.
    aber ich weich vom thema ab.
    was ich sagen wollte ist das alle vier kreaturen echt toll sind aber am besten ist die von Kim und susanne hat recht diese kreatur verdient eine gesichte.

    MFG Vitali^^


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