Leipziger Allerlei 2013

Leipzig begann dieses Jahr für mich am Donnerstag mit einer überraschend entspannten Fahrt. Angesichts der Berichte anderer Angereister muss ich wohl sagen: Glück gehabt. Am Donnerstag fand auch gleich die Verleihung des SERAPHs statt, diesmal mit einer Überraschung, denn die Jury hatte sich in der Kategorie "Bestes Debüt" für einen Doppelsieg entschieden. Hier der relevante Teil der Pressemitteilung:

In der mit 2000 Euro dotierten und von den Stadtwerken Leipzig gesponserten Kategorie „Bestes Debüt“ kam es zu einem Doppelsieg von Mechthild Gläser mit ihrem Roman Stadt aus Trug und Schatten (Loewe) sowie Jan Oldenburg mit Fantastik AG (Piper), da die Jury beide Bücher als gleichwertig gut ansah. Den Preis für das „Beste Buch“ konnte Kai Meyer mit seinem Roman Asche und Phönix (Carlsen) für sich allein beanspruchen.

Auch an dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an die Preisträger!

Abends gab es dann die Siegerlesung in den Räumlichkeiten der Stadtwerke, und ich muss sagen, es war sehr schön, den Kollegen zu lauschen. Den Freitag habe ich komplett auf der Messe verbracht und vor allem zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Verlagsmitarbeitern, Lesern, Fantasy-Fans und vielen anderen genutzt. Da man sich manchmal nur ein, zwei Mal im Jahr trifft, gibt es natürlich viel zu bereden, und dafür ist Leipzig einfach großartig. Der Stand von WerkZeugs war wieder einmal Anlaufstelle, Oase und Zentrum des Geschehens. Vielen Dank an alle, die mit unermüdlichem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Messe für Autoren so angenehm ist! Abends ist in der Moritzbastei immer eine Ausstellerparty, auf der man noch einmal jede Menge Leute treffen kann.

Der Samstag war natürlich wieder der Haupttag. Viele Besucher, darunter die für Halle 2 so typischen Cosplayer, tolle Lesungen und Veranstaltungen. Abends war wieder der große Heyne-Fantasy-Abend in der Buchhandlung Ludwig, inzwischen praktisch eine Institution. Mir hat die Lesung wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Mitarbeiter der Buchhandlung für die Organisation, an die Kollegen, an Kathleen Weise für die Moderation und natürlich an alle Zuhörer, die unter den vielen spannenden Veranstaltungen unsere ausgewählt haben.

Sonntags hatte ich recht früh meine Lesung auf der Fantasy-Leseinsel, weshalb ich mit einem geliehenen Ausstellerticket vor 10 in die Halle 2 bin. Der Unterschied zwischen "vor 10" und "nach 10" ist schon frappierend. Gegen Mittag hieß es dann leider Pferde satteln und aufbrechen.

Wie schon die letzten Jahre war die Buchmesse Leipzig definitiv ein Highlight. Nirgends sonst trifft man so viele Büchernarren und -ratten, so viele Lesebegeisterte, Büchermacher und Bücherverschlinger. Es ist immer ein Erlebnis der besonderen Art. Und auch dafür danke an alle, die da waren und die Messe zu dem machen, was sie ist.

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